Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
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Die Heilige und der werdende Märtyrer am Morgen nach der Hochzeit.

Der Schauplatz iſt ein großes, ſchoͤnes Kabinet, ſo reich mit Buͤchern und Gemäalden verſehen, daß es gleichzeitig eine Bibliothek und eine kleine Gemäldegalle⸗ rie vorſtellt.

Die Kammerraͤthin in ein weißes, mit ſchoͤnen Bandſchleifen zuſammengehaltenes Morgengewand ge⸗ kleidet und nicht in ein Matronennegligee mit großer Faltenhaube, ſondern mit dem allerkoketteſten, kleinen Haͤubchen auf dem Wirbel des Kopfes ſitzend die Kammerraͤthin, wiederholen wir, ſaß in einem Ruheſo⸗ pha zuruͤckgelehnt, auf deſſen blutfarbenem Seidenuͤber⸗ zuge ſie ihre Finger den Takt zu einem Thema ſpielen ließ, welche ſich in ihrem immer thaͤtigen Kopfe regten.

Es iſt ungefähr zehn Uhr Morgensz das Kaffeege⸗

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