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Ihrem ruhigen, ſchoͤnen Geſicht hervorgrinſen— ja, ein Paar hohle Augen blicken mich ſogar aus den In⸗ ſtrumenten heraus an, von welchen ich ſo oft traͤume. Spraͤchen Sie nur nicht von der unſeligen Operation, ſo glaube ich, ich koͤnnte Sie lieben... und doch iſt es gerade das Pikante bei der Sache, daß Sie gleich⸗ zeitig mein Herrſcher und mein Sklave ſind.
„Wenn Sie ſich vor dem letzteren Worte fuͤrchten, ſo huͤten Sie ſich davor, mich dem Leben wieder zu geben. Denn ich ſage Ihnen, dafern ich Ihnen zum Lohne meine Hand reiche, gebe ich Ihnen gleichzeitig eine ſouveraine Herrſcherin, welche ſtets wie eine Art hoͤheres Weſen betrachtet ſein will, welches man nie⸗ mals tief und demuͤthig genug verehren kann.
„Was ſagen Sie dazu, Doctor? Erſtaunen Sie oder fuͤhlen Sie wirklich einen Beruf, mich auf dieſe Bedingungen hin die Ihrige zu nennen?
„Aber ich bin ganz naͤrriſch— ich vergeſſe ganz, daß ich zu der theatraliſchen Vorſtellung, die wir naͤchſte Woche geben, noch meine Rolle zu ſtudiren habe.
„Baron L., mein Liebhaber(auf dem Theater, ver⸗ ſteht ſich) kommt in einer Stunde zu mir, um mit mir Probe zu halten.
„Im Vertrauen geſagt, Doctor, bekommen Sie da einen Zuwachs zu Ihrer Autographenſammlung. Ich bin ordentlich ſtolz auf einen Jeden, den ich hin⸗ zufüge!
ei
ſi


