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einer Anmuth des Tons, welche die Worte ſelbſt zur geringſten Huldigung machten.“
„O nein, nein, ſo meinte ich es durchaus nicht! Eine arme Frau giebt keine Geſetze dem, welchem die Natur die Macht uͤber ſie gegeben; aber ſie liebt es, daß, wenn ſie bisweilen einen Anflug von eigenem Willen hat, dieſen Willen nicht ganz verachtet zu ſehen. Blos das war es, was ich meinte, blos das.“
„Und waltete in dem himmliſchen Herzen meiner Theuerſten ein unruhiges Gefuͤhl ob, welches ihr ein anderes Verhaͤltniß vorſpiegelte? Ach, wenn dem ſo waͤre, ſo muͤßte ich mich auf das grauſamſte be⸗ klagen!“ 1
„Ich ſagte blos zu mir ſelbſt... 5
„Was, was?“
„Wird dieſer Mann, der ſo weiſe und ſo tief⸗ denkend iſt, der ſich ſo an den Ernſt des Lebens ge⸗ woͤhnt hat, wird er Dir erlauben, daß, wenn Dein Gemuͤth einſt— in Folge des Gluͤckes, das er Dir be⸗ reiten wird— die Elaſticitaͤt der Jugend wiedergewinnen ſollte..“
„O, Theuerſte, Reizendſte, Lieblichſte!“
Der Kammerrath ruͤckte dem Gegenſtand ſeiner Anbetung drei ganze Zoll naͤher.
„Wird er,“ fuhr ich fort,„in dieſem Falle Dir erlauben, auch die Gewohnheiten der Jugend wieder anzunehmen?“


