Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
Einzelbild herunterladen

dem auß⸗ gege⸗

auf. lus⸗ nem

der h ſo mit de er und Je⸗ Zluͤck 2 ich erſte, h er⸗ nur

t zu⸗

ſchon oſſen

m ſie

173

ſchuͤchtern zu dem Braͤutigam emporblickte,„als ich geſtern Abend mein Wort gab, war ich noch ſehr un⸗ ruhig, wie Du auch bemerkt haben wirſt, aber das Gebet hat alle meine Beſorgniſſe beſchwichtiget.“

„Geliebteſte, Theuerſte, welche Beſorgniſſe haben Dich denn beunruhigen koͤnnen?“

Der Kammerrath, der bis jetzt ſtehen geblieben war, ſetzte ſich jetzt auf einen Wink der Braut neben ſie auf das Sopha.

„Ach,“ antwortete ſie,„wenn man ſchon ver⸗ heirathet geweſen, und ſo zu ſagen, verhaͤtſchelt worden iſt...e

„Verhaͤtſchelt, Du Engel?“

„Wenn ich dieſes Wort gebrauche, will ich mich gleichwohl nicht durch die Behauptung erniedrigen, daß die Schmeichelei und die leidenſchaftliche Liebe, deren Gegenſtand ich war, mir eine uͤbertriebene Meinung von meiner unbedeutenden Perſon eingefloͤßt haͤtte.“

„O, das geht zu weit!“

„Nun wohl, andererſeits werde ich mich nicht ſo ſchuͤchtern zeigen, daß Du mich fuͤr ſcheinheilig halten könnteſt. Ich geſtehe, daß, da ich— mit Recht oder Unrecht— gewohnt geweſen bin, meine Wuͤnſche er⸗ fuͤllt zu ſehen...“

Sie ſtockte.

„... ſo verlangſt Du, daß ſie auch hinfort als Geſetz betrachtet werden!“ ergaͤnzte der Kammerrath mit