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„Erlauben Sie mir, Sie um eine Gunſt bitten zu duͤrfen?“
„Alles, was Sie wollen, bis auf Eins.“
„Legen Sie dieſe Kleidung ab, die, wie ſchoͤn Sie auch darin ſind, mir Entſetzen einfloͤßt— nehmen Sie ſtatt derſelben die Tracht an, die Sie fuͤr meine Au⸗ gen beſtimmt hatten und laſſen Sie mich ſodann Sie als Ihr Arzt bedienen.“
„Aber vergeſſen Sie nicht, Doctor, daß ich Ihnen Alles nachgeben wollte, bis auf Eins.“
„Und dies waͤre?“
„Die Ausnahme des heutigen Abends.“
„Dieſen wollen Sie mir nicht ſchenken?“
„In der That, ich kann nicht! Man giebt die⸗ ſen Ball um meinetwillen— ich habe ſchon zehn En⸗ gagements angenommen, oder, richtiger geſagt, eilf, denn ich kann wohl uͤberzeugt ſein, daß Sie ſo artig ſein werden, ſich noch einmal umzukleiden nnd nachzu⸗ kommen.“
„Nein, gnaͤdige Frau,“ ſagte Arnold, in ſeinem ernſthaften, wuͤrdigen Tone,„davon bin ich ſo weit entfernt, daß ich mich vielmehr ſofort wieder in den Wagen ſetzen und nach Hauſe reiſen werde.“
„O, ſo hart werden Sie doch nicht ſein!“
„Glauben Sie mir, ich wuͤrde die Achtung vor mir ſelbſt und vor meinem Berufe verlieren, wenn ich nicht thaͤte, was ich geſagt habe.“
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