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volle Miene an, die mich ganz zur Verzweiflung bringt! Sind Sie denn ſchon unzufrieden mit mir, ehe ich noch ein einziges Wort des Grußes hervorgebracht habe?“
„Ja, wenn es zu etwas diente,“— antwortete Arnold, indem er leicht die Hand druͤckte, welche ſeine Wirthin ihm ſo vertraulich hinhielt—„wuͤrde ich ſo⸗ gar ſagen, daß ich hoͤchſt unzufrieden bin, Sie in dieſer Tracht anzutreffen.“
„Aber ſehe ich denn gar ſo mißlungen aus?“ ſagte die junge Witwe, mit einer ſchalkhaften Bewegung des Kopfes.
Sie huͤtete ſich wohl, ihn zu verſtehen.
„Sie ſehen nur allzugelungen aus! Aber konnte ich mir wohl vorſtellen, meine Patientin ſo zu finden, wie ich ſie finde?“
„Wann ſind Sie denn in hieſiger Stadt angekom⸗ men, Herr Doctor?“
„Vor einer Stunde. Ich nahm mir nur ſo viel Zeit, um meine Reiſekleider abzuwerfen... und nun, wie geſagt, ſehe ich, daß gar keine Veranlaſſung zur Eile vorhanden zu ſein ſcheint.“
„Aber ſo bedenken Sie doch, mein beſter Doctor, daß dies Alles Ihre eigene Schuld iſt!“
Und waͤhrend ſie ſprach, fuͤhrte ſie Arnold nach dem Divan, auf welchem ſie Beide Platz nahmen.
„Wie— meine Schuld?“
„Ja, allerdings; Sie wollten mich uͤberraſchen
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