Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
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„Um ſo beſſer, liebe Caroline, dann kann ich ſie alle zuſammen auslachen. Ich bedarf des Lachens... Aber wer geht denn da draußen— haſt Du die Thuͤr offen gelaſſen, geh und ſieh nach! Es iſt jemand Fremdes.“

Mamſell Caroline ſprang nach der Thuͤr, hatte aber dieſelbe kaum geoͤffnet, als auch ſchon ein Herr eintrat, der beim Anblick der zum Ball geſchmuͤckten ſchoͤnen Frau, die er wahrſcheinlich ganz anders anzu⸗ treffen erwartet, drei Schritte zuruͤcktrat.

„Ah, Doctor Warvner!... O, tauſend, tauſend⸗ mal willkommen!“ Mit einer Haſt uͤber den Fußboden hineilend, daß Seide und Tuͤll rauſchten und die breiten Falbeln ſie umſchwebten, wie leichte Wolken, ſtand Adele einen Augenblick darauf an des Doctors Seite.

Und nun ſtreckte ſie ihm die Hand entgegen, von welcher ſie den Handſchuh beinahe herunterriß.

Arnold fuhr ſich mit der Hand uͤber die Augen⸗

Er war gleichzeitig geblendet und erblindet.

Dieſe Frau— hatte ſie ſich ſo geſchmuͤckt fuͤr... vielleicht fuͤr ein fruͤhzeitiges Grab.

Ein unausſprechlich wehmuͤthig⸗bekuͤmmertes Laͤ⸗ cheln war ſein Gruß. Worte fehlten ihm im erſten Augenblick vielleicht auch deshalb, weil die ſtrahlende Ballkoͤnigin ſeine Patientin in dem Gebirgshaͤuschen unendlich uͤberglaͤnzte.

„Mein Gott, Doctor, Sie nehmen eine kummer⸗