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— wieder in eins der verborgenen Faͤcher ihrer Chiffo⸗ niere.
Konnte man aber ihr Gefuͤhl nach der Gemuͤths⸗ bewegung beurtheilen, womit ſie den Schluͤſſel mehrmals vor⸗ und ruͤckwaͤrts drehte, ehe ſie ſich entſchließen konnte, ihn herauszuziehen, ſo hatte ſie ſicherlich eine große Ueberwindung bewieſen, als ſie das Portrait weglegte, ohne es noch einmal zu betrachten.
Gleich darauf klingelte die junge Frau, um ſich anzukleiden.
Die Fraͤuleins im Parterre hatten heute ihren Soiréetag.
„Nun, Beate,“ ſagte die Herrin, als die alte Jung⸗ fer eintrat,„ich hoffe, daß Du heute kein Geplauder ge⸗ hoͤrt haſt?“
„Auf ſo etwas hoͤre ich niemals— aber als ich an der Gewoͤlbſtube der Bijouteriemamſells vorbeiging, traf es ſich zufaͤllig, daß ich die Ohren nicht verſtopfen konnte.“
„Liebe Beate, ich habe Dich ja ſtets gewarnt!“
„Liebe Herrin, man lachte ungeheuer uͤber zwei junge Offiziere, die den halben Vormittag vor unſern Salonfenſtern hin und her ſpaziert ſind. Aber, lieber Gott, ich brauchte daruͤber nicht zu lachen, denn das iſt
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