Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
Einzelbild herunterladen

ich⸗

die ber hin ahl ner

Sie,

zu ab⸗ fuͤr hre

hen

ich ruck icht nen

ie!« un⸗ noch hen nutz un⸗

der

da

17

ich mich bei einer ſanften, ruhigen Zaͤrtlichkeit, ohne Uebertreibung, am beſten befinde.“

„Ihre Denkungsart, geehrte Frau, erhoͤht meine Verehrung und— wenn ich mir erlauben darf, es hin⸗ zuzuſetzen— meine Bewunderung und demuͤthige Liebe in ſolchem Grade, daß ich, um die unermeßliche Selig⸗ keit zu genießen, die Sie mir in der Ferne zeigen, gern ein ſchweres Leiden dulden wollte.“

„Herr Kammerrath, ich verſpreche nichts, aber ich werde mir die Sache einige Monate uͤberlegen und dann...“

„Einige Monate zwiſchen Furcht und Hoffnung— o meine theure, meine verehrte Frau, da brauche ich mir kein groͤßeres Leiden zu wuͤnſchen!“

„Aber, mein Herr, wenn ſie es nun bereuen?“— Es war eine liebliche, weiche Stimme, welche an des Kammerraths Ohr hauchte.

„Bereuen— ich bereuen... wie, geehrte Frau, zaubern Sie dieſen Ton hervor... die Muſik der En⸗ gel kann nicht ſchoͤner ſein... ich verlaſſe Sie, ich muß Sie verlaſſen, denn ich will Sie nicht durch eine Thor⸗ heit beleidigen.“

„Ja, gehen Sie nun, beſter Herr Kammerrath!“ „Ich gehorche. Aber waͤhrend dieſer Monate bin ich doch nicht von Ihnen verbannt?“

„Wie koͤnnen Sie mich ſo etwas fragen— Sie Ein Gerücht. v. 2