Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
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uns, zu wiſſen, daß die Vorſtellung mit den Worten ſchloß, welche offenbar die Quinteſſenz des Ganzen aus⸗ machten:

Geehrte Frau, ich bin der Meinung, daß dieſe Speculation auf achtzehn Procent geben wird. Befeh⸗ len Sie, daß ich mich fuͤr ihre Rechnung dabei be⸗ theilige?

Lieber Herr Kammerrath, Sie ſind, wie ich ſo eben ſagte, Geſchaͤftsmann und koͤnnen daher beſſer, als ich, die Sache beurtheilen und mir rathen.

Und gleichwohl wuͤnſche ich immer, daß die Per⸗ ſonen, die mir ihr Vertrauen ſchenken, ſelbſt ſich beſtim⸗ men. Ich wage jedoch meinen Rath in dieſer Hin⸗ ſicht gegen Jeden zu vertheidigen und vielleicht liegt eine Garantie auch darin, daß ich mich ebenfalls bei dieſem Unternehmen mit einer gleichen Summe betheilige, wie die, welche ich Frau Sorenius zum Einſatze vorzuſchla⸗ gen die Ehre habe.

Ach wie huͤbſch, dieſer Umſtand entſcheidet mich vollkommen! Wir werden alſo Compagnons und machen unſere kleinen Geſchaͤfte mit einander?

Dieſe zwei Worte wir und unſere mußten eine electriſirende Wirkung auf den Kammerrath aͤußern, denn mit einer Dreiſtigkeit, die nicht einmal dem Me⸗ dizinalrath eingefallen waͤre, faßte er die Hand, welche Lilia nachlaͤſſig von dem Sopha herabhaͤngen ließ, und nachdem ein Sturm von Seufzern vorhergegangen,