Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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riften Kind, und lerne beizeiten, daß unſer hoͤchſtes Gluͤck auf uͤber⸗ Erden in der Erfuͤllung unſerer Pflichten beſteht. ſſigen Lieber Gott, wie ſchoͤn das klingt, ſagte Gunnel dem im Tone unwillküͤrlicher Bewunderung.Wenn Sie nur ſo geſprochen haͤtten, als... nnaGunnel, ich behalte die Kleine einen Augenblick bei mir geh' Du mittlerweile und richte meinen Auf⸗ trag bei der kranken Mamſell in der Kirchgaſſe aus...

4 nuf ſieh her, hier iſt das zweite Quartal. Vor allen Din⸗ daß gen aber ſage ihr, daß ſie nicht etwa hierherkommen

kleine und ſich bei mir bedanken ſoll; das Wetter iſt jetzt viel zu rauh. Ueberdies werde ich dieſe Woche ſelbſt hinkom⸗

Aahg. men und ſie beſuchen. jer in Gunnel trat ab.

Jungfer Beate fuͤhrte die Harrenden in's Vorzim⸗ ie das mer und nachdem die junge Fran noch einmal nachge⸗ hnicht ſehen, ob die graue Blouſe, ihre Morgentracht, gut zu

dem geſtickten weißen Linonhaͤubchen ſtuͤnde, ging ſie,

g... mit dem Kinde auf dem Arme und mit der demuͤthigen Aber Miene eines Engels, hinaus zu den Supplikanten.. ait det........... Der alte Unteroffizier trat zuerſt vor und hielt

eine gelaͤufige Rede uͤber unbelohnte Dienſte. Er Nutter, haͤtte auch noch eine zweite Rede gehalten, die durch ſeine tenſpie: rothblaue Naſe unterſtuͤtzt worden waͤre, aber die erſte eliebtes war vollkommen hinreichend, um das wohlthaͤtige Ge⸗