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„Ganz recht, ich habe ein paar kleine Schriften uͤber die Mittel zu einer verbeſſerten Armenpflege uͤber⸗ ſetzt und dieſe ſind es, fuͤr welche ich einen zuverlaͤſſigen Copiſten wuͤnſche. Vielleicht gelingt es mir auch, dem Manne auf eine andere Weiſe behuͤlflich zu ſein.“
„Lieber Gott, welche Seligkeit werden Sie einmal im Himmel fuͤr all das Gute einernten, was Sie auf Erden gethan haben.“
„Beeile Dich, gute Beate— man darf ſeine we⸗ niger vom Gluͤck beguͤnſtigten Mitmenſchen nicht auf ſich warten laſſen... Aber, Beate, vergiß nicht, daß ich Dir, außer Deinem bedungenen Lohn, noch eine kleine beſondere Verguͤtung fuͤr Deine Verſchwiegenheit zahle. Es wuͤrde mich ſehr betruͤben, wenn Du unſern Nach⸗ barn das wenige Gute erzaͤhlteſt, welches ich hier in der Stille zu uͤben ſuche.“
„Ich erzaͤhlen! Ich, die ich verſiegelt bin wie das Grab!— Aber wenn Andere reden, ſo kann ich nicht dafuͤr.“
„Gut, meine Freundin... nun bin ich fertig... Laß die guten Leute in das Vorzimmer treten... Aber
es iſt ſchon Jemand da— wohl die Gunnel mit der.
kleinen Sylvia?“ Und ſo war es. „Komm her, mein Engel,“ ſagte die junge Mutter,
welche, nach einem fluͤchtigen Blick in den Toilettenſpie⸗
gel, die Tochter auf den Arm nahm,„komm, geliebtes
Kind, Erden
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