Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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eine große Nachſuchung angeſtellt ward, ohne daß dieſe von einem Erfolge begleitet war, weshalb man beſchloß, von der ganzen Sache gar nichts zu erwaͤhnen. Was den Umſtand betraf, daß eine Dame nach mir gefragt hatte, ſo war dies mit ſo vielen Damen der Fall gewe⸗ ſen, daß man nach dem Verſchwinden der Karte keinen Grund fand, daruͤber weiter nachzudenken.

Und auf dieſe Weiſe kam ich um eine Patientin, welche ich ich geſtehe es mit wirklichem Neid von mir gehen ſah.

Ich habe oft geglaubt, die Urſache Ihres Schwei⸗ gens ſei die, daß Ihr Zartgefuͤhl mit der Wahl zwi⸗ ſchen meinem Rath und dem des Medizinalraths in Streit ſtuͤnde.

Aber dieſes doppelte Mißverſtaͤndniß iſt nun geloſ't und Sie koͤnnen nicht daran zweifeln, daß, obſchon die jetzige Jahreszeit einem Provinzialarzte nur mit großer Muͤhe eine Privatreiſe geſtattet, ich gleichwohl, ſobald als ich mir einen Stellvertreter verſchaffen kann, zu Ihnen eilen werde.

In vierzehn Tagen hoffe ich mit meinen noth⸗ wendigſten Vorbereitungen in Stand zu ſein und dann eile ich, nicht um mich unter Ihre Befehle, ſondern Sie unter die meinigen zu ſtellen; denn wie Sie auch

um die Sache herumgehen, ſo irre ich mich gewiß nicht

darin, daß Sie jetzt mehr leiden, als fruͤher. Brauche ich Ihnen wohl zu ſagen, gnaͤdige Frau,

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