Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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r leb⸗ An⸗ einen und Sie ichem I, be⸗ ſchnell

davon racht, 2 wie⸗ haben, ſind, haben

Tju⸗ Mei⸗ aͤlligen

noch

gege⸗ bie ge⸗

eſchaͤhe

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ſich um eine ganze Woche noch verzoͤgern wuͤrde, laſſen Sie Ihre Karte mit einigen darauf geſchriebenen Worten zuruͤck und Sie glauben, daß dieſe Karte mir zu Haͤn⸗ den kommen koͤnnte und daß ich deſſenungeachtet Sie nicht mit einer Zeile von meinem Wunſche unterrichten wuͤrde, Ihnen von Nutzen ſein zu koͤnnen!

In der That, gnaͤdige Frau, mein Garconhaus, welches zuweilen der Schauplatz recht betruͤbter und tra⸗ giſcher Auftritte iſt, iſt heute denn erſt heute morgen habe ich Ihren Brief erhalten der Schauplatz eines ganz komiſchen Auftrittes geweſen, ja eines ſo komiſchen, daß ich trotz meines unausſprechlichen Verdruſſeslaͤcheln mußte und ſelbſt Sie wuͤrden gelacht haben, wenn Sie den hitzigen Streit geſehen haͤtten, der zwiſchen meiner Haushaͤlterin Jungfer Lisbeth und meinem Heiducken Laſſe ſtattfand.

Natuͤrlich ſtellte ich ſogleich Nachforſchungen nach jener Karte an, von welcher Sie nun errathen werden, daß ſie mir eben ſo wenig, als die Nachricht von Ihrer Anweſenheit zugegangen war.

Laſſe, der eben einen Gang gehen wollte, hatte Jung⸗ fer Lisbeth die Karte in Verwahrung gegeben. Jung⸗ fer Lisbeth hatte zu Laſſe geſagt, daß ſie, weil ſie in die⸗ ſem Augenblicke mit haͤuslicher Arbeit beſchaͤftigt war,

die Karte nicht annehmen koͤnne, daß er ſie aber an ihren

Spiegel ſtecken ſollte, wo ſie aber, nach ihrer Verſicherung, niemals gefunden ward. Das Ergebniß war, daß nach Laſſe's Zuruͤckkunft 14*