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„Aber in's Teufels Namen,“ rief der Oberſtlieu⸗ tenant, als er endlich zu Worte kam,„die Couſine wird doch Sixten nicht zwingen wollen, Jolli deshalb zu hei⸗ rathen, weil er, mit einer Florkappe vor den Augen, rechts und links verwechſelte!“
„Das koͤnnte ich nicht!“
„Es iſt ja keine Beleidigung vorgefallen— man erklaͤrt ſich anſtaͤndig, man kehrt um und ſtellt nicht einen ſolchen Aufruhr in einem achtbaren Hauſe an und vor allen Dingen fordert man nicht, daß der Wirth ſeine Gaͤſte zwingen ſolle, einen unbewußten Fehler ſo theuer zu bezahlen.“ 3
„Aha, klingt es ſo? antwortete Frau Walborg und die Augen, die ſich jetzt auf den Oberſtlieutenant hefte⸗ ten, funkelten ſo, vaß foͤrmliches Feuer daraus hervorzu⸗ ſpruͤhen ſchien.
„Du mußt Dich ein wenig maͤßigen, Couſinel⸗ antwortete der Oberſtlieutenant, der ſich kaum ſelbſt zu halten vermochte.
Aber Frau Walborg fuhr zornig fort:
„Es war alſo noch nicht genug, daß Du einmal die Mutter betrogſt...“
„Nun ſei ſo gut und ſchweig, ſonſt..“ Der Oberſtlieutenant ward blaßgelb vor Wuth.
„».. und ſie zum oͤffentlichen Gerede machteſt, weil Deine ſchmutzige und erbaͤrmliche Sucht nach Reichthum alles Beſſere in Dir erſtickte...“
Ein Gerücht. IV. 2


