„„Aber ich,“ hob Frau Walborg wieder an, indem ſie den Baron beim Kragen nahm und buehſtaͤblich in ſein eigenes Zimmer hineinſtieß, auf deſſen Schwelle ſie ſich ſelbſt mit gekreuzten Armen hinſtellte— vich ſage, daß der Baron die Guͤte haben wird, Jolli ohne weitere Umſtaͤnde zu heirathen, denn meine Tochter ſoll nicht um ihren guten Namen und Ruf kommen, weil der Herr Baron nicht mehr im Stande iſt, bis Drei zu zaͤhlen. Dieſe Thuͤre da iſt die dritte auf dem Cor⸗ ridor.“
„Linker Hand, ja!“ murmelte der Baron ganz demuͤthig.
„Aber rechter Hand hatte der Herr gar nichts zu ſuchen, weiß er das? Alſo nur keine Umſtaͤnde, morgen verlobt er ſich mit Jollili
„Wieder eine Bewerbung und eine Verlobung, die mir nicht in den Sinn gekommen iſt!“ ſeufzte Baron Sixten.„Aber es mag ſein.“....
Sobald als es tagte, war Frau Walborg auf den Fuͤßen und verlangte, mit dem Oberſtlieutenant zu ſpre⸗ chen, der nicht ein einziges Wort hervorzubringen ver⸗ mochte, bevor ſie mit zwanzig ſchlagenden Beweiſen ihre Meinung ausgeſprochen, daß Jeder, der wiſſentlich oder unwiſſentlich zur Nachtzeit in das Zimmer eines unver⸗ heiratheten Frauenzimmers kommt, ſchuldig ſei, ſich ſo⸗ fort mit ihm zu verehelichen.


