Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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men, mehrere Erkundigungen nach einem Herrn habe einziehen wollen, der ſich in der Felſengegend niedergelaſ⸗ ſen haben ſollte, aber von dem Niemand etwas wußte.

Der Baron verſchaffte ſich das Tagebuch und ſtieß bald auf den Namen Dick Sorenius.

Sorenius war ja der Familienname der entflohe⸗ nen Gattin des Herrn Thurné.

Der Baron fuͤhlte, daß das Blut und daneben der Wein in ihm zu gaͤhren anfingen.

Er wußte nun Alles, was er zu wiſſen brauchte und er, der ſo lange keinen Rauſch gehabt, kam nach Hauſe, wie wir ſchon fruͤher erzaͤhlten und Tag fuͤr Tag die ganze Woche hindurch fuhr er nach dem Amt, nach⸗ dem er gleichwohl vorher ſeine Ausfluͤge nach dem Ge⸗ birge gemacht und dort gewiſſe Nachrichten eingezogen hatte, welche ihm noch mehr zu Kopfe ſtiegen, als ſpaͤ⸗ ter am Tage der Wein des Richters.

Man weiß, daß Honorinens bittende Blicke ihn gleichwohl vermochten, nach Verlauf dieſer Zeit ſeine Reiſen einzuſtellen und er begann eben, ſich in die Hoff⸗ nung einzuwiegen, daß er niemals etwas uͤber dieſen modernen Eremiten erfahren wuͤrde, als ſie ploͤtzlich ſpaͤt eines Mittags, von Freude und Mitleid ſtrahlend, nach Hauſe kam und ihre Begegnung ſowohl, als die kleinen Kunſtgriffe erzaͤhlte, durch welche ſie dem armen Ein⸗

ſiedler das Verſprechen abgenoͤthigt, die Geſellſchaft auf

Tjuſtorp zu vermehren.