Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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welches ihn toͤdten wuͤrde, aber erſt nach Schmerzen, vor welchen er zitterte, als ob ſie ihm nahe waͤren.

Dieſer wunderbare Inſtinkt war in Siyten gleich das erſte Mal erwacht, als Honorine den Namen des Poeten ausſprach.

Ob ihr Ton einen andern Laut gehabt als ſonſt, ob ihr Auge einen andern Ausdruck gezeigt, daß wußte weder ſie noch er, aber er fuͤhlte, daß es ſo war.

Und nachdem ſie Alexis' Verſe in Muſik geſetzt, aber ſie blos ſang, wenn ſie ſich allein glaubte, ſeit dieſer Zeit haßte Sixten noch mehr dieſen unſichtbaren, nur geahnten Nebenbuhler.

Gleich als Jolli ihr kleines Abenteuer erzaͤhlte, hatte Baron Sirten, der ſonſt nichts weniger als ſcharf⸗ ſinnig war, errathen, was Niemandem einfiel, naͤmlich

daß der Einſiedlerpoet und der Mann, den Jolli ſo ver⸗

wildert zwiſchen den Felskluͤften geſehen, ein und der⸗ ſelbe ſeiz aber weit entfernt, dieſe ſeine Vermuthung zu verrathen, freute er ſich, daß Honorine nicht ſelbſt auf eine ſolche gefallen war.

Inzwiſchen nahm er ſich vor, der Sache auf den Grund zu kommen. Und als er in das Gerichtamt kam, wohin er, wie wir wiſſen, gereiſ't war, um bei dem Richter, einem alten Bekannten, die Anleihe fuͤr den bedraͤngten Freund zu negociiren, hoͤrte er zufäͤllig am Mittagstiſche erzaͤhlen, daß ein junger Reiſender, der vor einigen Tagen an dem Gaſthofe vorbeigekom⸗

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