linge, die mit ſich ſpielen ließen.“ Kurz, Alle gaben ihre Theilnahme zu erkennen, mit Ausnahme des Barons Sixten, der ſtumm, verdrießlich, niedergeſchlagen und von Gott weiß was gequaͤlt, daſaß.
Es giebt Leute, welche an Ahnungen glauben, ſich davon leiten laſſen und es faſt fuͤr eine Laͤſterung an⸗ ſehen, daran zweifeln zu wollen.
Zu dieſer Art Menſchen gehoͤrte auch Baron Sixten.
Er hatte Philipp Thurné niemals geſehen und erſt von demſelben ſprechen hoͤren, als ſeine ungluͤckliche Liebesgeſchichte und die Flucht ſeiner Frau ihn zu einem Gegenſtand des allgemeinen Geſpraͤchs, ſo wie der allge⸗ meinen Theilnahme gemacht hatte. Aber deſſenunge⸗ achtet lebte in Baron Siyten ein Inſtinkt, der beinahe dem Haſſe glich, ſobald der Name Philipp Thurné ge⸗ nannt ward.
Woher kam das?
Sirten gehoͤrte zu den Menſchen, welche eigentlich keine Leidenſchaften, ſondern nur eigenſinnige Neigun⸗ gen haben und etwas zu haſſen ſchien mit ſeiner Natur ganz unvereinbar.
Seine Freunde hatten ihn ruinirt, aber er hielt gleichwohl ſo viel auf ſie, daß er, wenn er noch einmal gererbt, ſich auch noch einmal haͤtte ruiniren laſſen, um ihnen zu Dienſten zu ſein.
Der Oberſtlieutenant, ein Mann, der vierund⸗ zwanzig Jahr aͤlter, als er, hatte ſeinen werthgeſchätz⸗


