Dick hoͤrte nichts weiter. Er eilte voran in das Haus hinein und umarmte Madame Malmelin, die ihm beinahe vor Schrecken eine Schuͤſſel heißen Ghütz⸗ brei auf den Kopf geſchuͤttet haͤtte, die ſie ſo eben auf
den Tiſch ſetzen wollte.
„Aber was um Gottes willen iſt denn los?“
„Nun, es iſt weiter nichts los, als daß wir uͤber⸗ morgen den Einſiedlerbart wegraſiren, unſere Haarquaſten verſchneiden und uns kleiden, wie die Kinder dieſer Welt, und ferner, daß wir uns zu einer Dame begeben, welche uns in den Winkeln des duͤſtern Gebirges begegnet iſt. .. O welche Luſt!— Wenn ich nur dieſe Nacht werde ſchlafen koͤnnen!“
Der zu der merkwuͤrdigen Reiſe beſtimmte Tag
war herangekommen. Der Eremit hatte die Nothwendigkeit eingeſehen, alle aͤußeren Zeichen eines Kummers abzulegen, der viel zu wirklich war, um Aufſehen machen zu wollen. Sein feines Gefuͤhl ward ſchon von dem Gedan⸗ ken gequaͤlt, daß man von ihm glauben koͤnnte, er wolle mit dem grauſamen Ungluͤcke renommiren, welches ihn getroffen. Und um auch den Schein davon zu meiden, kleidete er ſich mit großer Sorgfalt.


