Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

212

Als Philipp ſeinen jungen Einſamkeitsgenoſſen anzuhoͤren vermochte, oder wenigſtens das Ausſehen hatte, als ob er dies thun koͤnnte, berichtete dieſer uͤber ſeine Reiſen und ſeine großen Sammlungen, das zu⸗ kuͤnftige Muſeum, welches leider noch in den Kiſten eingepackt lag.

Denn, ſetzte er, zu Madame Malmelin gewen⸗ det, hinzu, welche waͤhrend dieſer vertraulichen Unter⸗ haltungen gewoͤhnlich mit dem Strickſtrumpf am Ka⸗ min ſaß und aufmerkſam zuhoͤrte,denn, liebe Ma⸗ dame Malmelin, ich hatte weder Zeit, die Sachen in Ribyhus zu erwarten, noch wuͤrde ich, wenn ſie ange⸗ kommen waͤren, Zeit gehabt haben, ſie zu ordnen. Aber, meine liebe Madame Malmelin, wenn der Tag da iſt, wo wir aus unſerer Verbannung zuruͤckkehren, da ſollen Sie etwas zu ſehen bekommen! Ich ſage nichts, aber Sie werden vor Erſtaunen die Haͤnde falten.

Aber, entgegnete Madame Malmelin,haben Sie denn nicht die Abſicht, hier im Gebirge mit uns alt zu werden? Ich bin uͤberzeugt, daß wir hier ſchielte ſie nach Philipphier bleiben, bis zu unſerm ſeligen Ende.

Dann halte ich auch ſo lange aus! antwortete Dick in entſchiedenem Tone.

Aber die Fabrik.. und das Muſeum, wel⸗ ches dann gar nicht aus den Kiſten herauskommt 2*