Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
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„So, das klingt ſchoͤn: meiner Heimath! Na, gleichviel, in Ribyhus ſtand Alles gut. Der Kaͤm⸗ merer iſt ein ganz ruͤhriger, obſchon unertraͤglich lang⸗ weiliger Mann. Der Doctor und der Propſt haben uͤberdies Beide ihr Augenmerk auf ihn gerichtet. Aber hoͤre, Philipp...“

„Was willſt Du ſagen?“

„Nun, ich glaubte, daß Du gegen den ehrlichen und huͤbſchen, jungen Doctor, von welchem ich, wie ich Dir ſagen muß, ganz entzuͤckt bin, eine Ungerechtigkeit begangen haſt.“

„Nein, nein, keine Ungerechtigkeit.“

„Aber, das glaube ich doch. Weshalb ſollte er denn nicht Deine Adreſſe wiſſen— hatte er als Al⸗ bans Vormund nicht ein Recht dazu?“

„Wenn es noͤthig iſt, wird er ſchon Nachricht von dem Knaben erhalten.“

„Philipp, Du biſt immer gut und gerecht gewe⸗ ſen, und ich habe deshalb auch ſtets große Achtung vor Dir gehabt, aber wenn Du einem niedrigen Geruͤcht mehr glaubſt, als dem Wort eines ehrlichen Mannes, ſo. 4*

„Still, Dick, Du ſprichſt jetzt von Dingen, die Du nicht kennſt.“

„Nein,“ antwortete Dick,„Du wirſt mir nicht verbieten, zu reden, Philipp, ich bin kein Kind mehr... ich bin Dein Bruder. Und wenn ich auch das nicht

Ein Gerücht. IlI. 14