Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
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Alban ward mit Dick bald vertraut, denn dieſer ſah ſo gut und freundlich aus und hatte keinen ab⸗ ſchreckenden Bart, kein langes, verworrenes Haar und keine ſo ſchrecklich gluͤhenden Augen.

„Noch einen Handſchlag, Dick,“ ſagte Philipp, indem er dem Juͤngling ſeine beiden Haͤnde hinhielt, die ſtets wie von Fieberhitze brannten.

„Ich ſchenke Dir mein Weſen ganz und unge⸗ theilt— ich liebe Dich uͤber Alles, Philipp... und demnaͤchſt unſern Sohn.“

„Dank, Dank, Du warmes, unſchaͤtzbares Herz... Und wie groß und maͤnnlich Du geworden biſt! Ge⸗ ſundheit und Kraft bluͤhen auf Deiner Wangez keine Sorge hat noch an den Wurzeln Deines Herzens genagt.“

„Nein, wenigſtens keine, die mich ſelbſt betroffen haͤtte. Die kleine Creolin habe ich ſchon ſeit mehrern Monaten vergeſſen und ſpaͤter keine wieder geſehen, die mein Herz beunruhigt haͤtte.“

„Moͤchteſt Du auch noch lange nicht Die ſehen, welche dieſe Macht hat, denn mit der Liebe beginnt erſt die rechte Pein des Lebens!“

„Was ſchwatzeſt Du— habe ich nicht geſagt, daß ich niemals heirathen werde?“

Philipp antwortete nur mit einem matten Lacheln. Darauf ſetzte er hinzu:

„Wie fandeſt Du denn Alles in Deiner Heimath?*