„»Was,“ rief Philipp,„was beklagen Sie?— Iſt Arnold ein Ungluͤck zugeſtoßen?“
„Allerdings, glaube ich, man kann ſagen, daß er nicht in ein Gluͤck gerathen ſei!“
„Er iſt alſo doch in etwas gerathen?“
„Ich wuͤnſchte, daß der Herr Patron mir nicht die Ehre erzeigte, mich zu fragen— es iſt... zuwei⸗ len ſehr ſchwer... in gewiſſen ſchwierigen Dingen zur Zufriedenheit zu antworten.“
„Aber Sie ſehen doch ein, daß ich nun um ſo we⸗ niger unterlaſſen kann, Sie zu fragen— reden Sie daher ohne Umſchweife!“
„Ja, das iſt ſehr leicht geſagt, aber ich wiederhole, daß es gewiſſe Worte giebt, die Einem im Halſe ſtecken bleiben, wenn man ſie ausſprechen ſoll.“
„Dann wird es wohl das Beſte ſein, wenn ich gleich ſelbſt nach dem Marktflecken hinunterreite!“
Philipp war im Begriff aufzuſtehen.
„Warten Sie, Herr Patron, warten Sie einen Augenblick, es iſt vielleicht dch am Beſten, wenn ich die Wahrheit ſage... obſchon ich noch nicht weiß, ob e8...
Der arme Kaͤmmerer keuchte ordentlich. Niemand verſtand es weniger, als er, ſich aus delikaten Verlegen⸗ heiten zu ziehen.
Philipp begann die Augen auf eine ganz eigen⸗ thuͤmliche Weiſe offen zu halten.*


