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„Werde ich etwas hoͤren*
Der Kaͤmmerer huſtete und begann:
„Ein Frauenzimmer..*
„Ach der Tauſend, die alte Frau— vielleicht eine ungluͤckliche Operation, von der man glaubt, daß ſie ſeinem Rufe ſchaden koͤnne 2*
„Ja, die alte, kranke Frau hat wirklich ſeinem Rufe geſchadet. Sie i*ſt es, die die Geſchichte ausgeplaudert hat, erſt im Gaſthofe und dann da, wo ſie hingefah⸗ ren iſt.“
„Was fuͤr eine Geſchichte?“
„Nun, von dem Knaben... von einem verkleide⸗ ten Knaben, einem ganz kleinen Knaben... einem . einem... mit einem Wort, keinem Knaben— man weiß es im ganzen Orte und ganz gewiß, wie hier die Verhaͤltniſſe ſind, auch in der ganzen Stadt.“
„Sind Sie denn naͤrriſch— ein Knabe, der kein Knabe iſt!“
Der Kaͤmmerer keuchte:
„... ſondern eine junge, ſchoͤne, ſehr kleine Dame, welche... heimlich ſich bei dem Doctor Raths erholte und eben ſo heimlich— obſchon ſie geſehen wurde— in der Nacht auf ihr Zimmer in dem Gaſthofe zu⸗ ruͤckkehrte.“
Dieſer entſetzliche, alles aufklaͤrende Zuſatz drang ſchaͤrfer und ſchneller, als ein ſpitziger Stahl, durch Phi⸗ lipps, bisher fuͤr jeden derartigen Verdacht verſchloſſenes


