Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
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aliebe, ein uptfehler, und ihren ken. 1 rennen!“

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dem andern an ihre Bruſt druͤckte...„Wer wagt dies zu verlangen— wie konnte man einen ſo grauſamen Gedanken faſſen... niemals, mein Alban, meine Syl⸗ vial Was ſollte aus mir werden ohne Euch... Und eins von Euch muß ich doch... o Gott, Gott...

Sie redete nicht weiter, aber ihre Thraͤnen benetz⸗ ten die muntern Roſenwangen, die an ihrem ſchwan weißen Halſe ruheten.

„Iſt es denn ganz gewiß, daß die Geſchichte aus dem Leime geht?“

So fragte Gunnel, die mit dem Ausdruck„aus dem Leime“ die beabſichtigte Eheſcheidung bezeichnete, welche Gunnel um keinen Preis billigen konnte, denn, wenn ſie auch ihre Herrin ſehr liebte, ſo liebte ſie ihren Herrn doch noch mehr.

„Wie kannſt Du nur ſo fragen,“ antwortete Li⸗ lia;„Du weißt doch, daß Alles ſchon abgemacht war, ehe ich kam und Dich und die Kinder holte.“

„Ja, aber ganz gewiß waͤre Alles wieder eben zu machen, wenn Sie ſich maͤßigen und ſein wollten, wie andere Frauen. Kein Menſch weiß dem andern etwas Boͤſes nachzuſagen und ich glaube, Sie wiſſen auch nichts— wenigſtens nichts Erhebliches?“

„Schweig, was verſtehſt Du davon!“

„Na, na, ſo ganz blind bin ich doch auch nicht! Ich weiß, daß Sie oben in Stockholm einige Geſchicht⸗

„ Ein Gerücht. III. 3