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chen erfahren haben, wo es vieleeicht auch nicht beſſer zugeht, als hier... Na, nun hat der Herr von Ihnen auch etwas Schlimmes gehoͤrt— wenn es auch nicht ſo war, wie die Leute glauben...“
„Nun, und?“
„Nun, ich daͤchte daher, Sie koͤnnten gegenſeitig mit einander aufheben, denn ſehen Sie, es kann Einz ſo unſchuldig ſein, wie das Andere.“
„Liebe Gunnel, Du faͤngſt an, Dir etwas allzu⸗ große Freiheiten herauszunehmen.“
„Das will ich durchaus nicht, aber wenn ich an den ſeligen Herrn Director denke und an ſeine große Liebe zu dem Manne, den er ſo liebte und achtete, daß er ihn zu ſeinem eigenen Sohn haben wollte, ſo geht es mir doch allemal ſehr zu Herzen, wenn nun die ganze Sache nicht auf dieſelbe Weiſe fortbeſtehen ſoll, wie ſie von dem guten, ſeligen Herrn Director zuſam⸗ mengeſetzt wurde.“
Lilia wollte die Bewegung erſticken, welche die Worte der ehrlichen Gunnel in ihr erweckten, aber die Bewegung war im Gegentheil nahe daran, ſie ſelbſt zu erſticken.
Wie uͤbel hatte ſie den Hoffnungen ihres Vaters entſprochen!
Noch einige Tage und ſie hatte vollſtaͤndig das Band zerriſſen, welches ſie an ſeinem Sterbebette ihm
verſp und
uͤber
Sohr


