weſen, der jetzt die junge Frau aus einem rachegluͤhen⸗ den, leidenſchaftlichen, im hoͤchſten Grade unweiblichen Weſen ſich in eine zaͤrtliche, ſpielende und laͤchelnde Mut⸗ ter haͤtte verwandeln ſehen.
Wenn ein einziges Gefuͤhl bei Lilia wirklich war, ſo war es ihre Zaͤrtlichkeit fuͤr ihre Kinder, aber ſelbſt darein miſchte ſich zuweilen etwas Unreines und Unedles.
Oft, wenn ſie Augenzeugen hatte, lag in ihren Bewegungen und in ihrer Art und Weiſe, mit den Kleinen umzugehen, eine Berechnung auf Effect. Ohne einen andern Zeugen als Gott, ihr Herz und die große Gunnel war ſie Mutter in der beſſern Bedeutung des Wortes und wenn ſie das Beduͤrfniß fuͤhlte, ſich von den ungluͤcklichen, bizarren und gefaͤhrlichen Ideen los⸗ zureißen, die oft uͤber ſie kamen, floh ſie zu den Kindern und ward dann unter ihnen fuͤr den Augenblick ſelbſt ein Kind.
Aber was vermoͤgen lichte Augenblicke— ſie verſchwinden leicht und Tage der Finſterniß bleiben zuruͤck.
Mißverſtandener Stolz, grenzenloſe Eigenliebe, ein außerordentlicher Eigenſinn, das waren die Hauptfehler, welche— in Verbindung mit ihrer Koketterie und ihren fanatiſchen Einfaͤllen— Lilia's Ungluͤck ſchafften.
„Und ich ſoll von Euch Beiden mich trennen! ſagte ſie ſchluchzend, waͤhrend ſie die Kleinen eines nach
dem an zu vert Gedan via! 5 eins v.
( ten di weißen
2 dem L dem welche wenn
Herrn
lia; ehe ich
mache andere Boͤſes nichts
Ich Ein


