Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
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„Aber wie kann ich daruͤber klagen!

„Koͤnnten wohl Worte nur die entfernteſte Vor⸗ ſtellung von den Gefuͤhlen geben, die ich hege!

„Nein, nein, nein!

„Ich brenne, ich koche vor Haß... der Haß iſt meine Wolluſt, mein Himmel... ich wate darin, wie in einem hochwallenden Blumenfeld— einem Felde voll vergifteter Blumen.

„Aber ich frage nicht danach, daß jede Blume giftig iſt, daß ſie ihren toͤtlichen Duft mir ins Gehirn ſteigen laͤßt und es noch mehr verwirrt.

„Hoͤre... haſt Du das Lamm geſehen, welches ſich zu den Fuͤßen ſeiner Herrin ſchmiegt?

„So war meine Liebe.

„Haſt Du den Tiger bruͤllen und, von ſeinem Inſtinkt getrieben, nach Blut umherſchleichen ſehen?

„So iſt ſie.

»Blut, Blut, Dein ſchwarzes Blut, Du weißer Engel aus der Hoͤlle, Du keuſche Delila, die den Dolch unter den Roſen der Liebkoſung verbarg, damit ich es nicht ſehen ſollte, als Du den Stoß zielteſt!

„Du wollteſt frei werden, ehrvergeßnes Weib, nicht weil Du nicht die Suͤnde verzeihen konnteſt, deren Du ſelbſt ſchuldig warſt, ſondern weil auch Du die Heiligkeit der Ehe verletzt haſt und weil Du Deinen Liebhaber vor Deinem betrogenen Gatten beguͤnſtigteſt.

„Schnell, ſchnell, fort von dem Ort, den Du be⸗

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