Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
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ins jener tig ſchul⸗ hte, war von der endenden en We⸗ irzt ſah, begraͤbt, zen zer⸗

Stichen

dies im unſchul⸗ gerne zu wiſſen, eigenen kleinen, andlung beinahe „Ver⸗ he Welt einmal, Wahr⸗

ere.

beden⸗ ſch gro⸗

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ßes Gewicht der Schein hat, dieſen Fehler niemals un⸗ geſtraft begeht.

Kann ſie dann ſich mit ihrem eigenen Bewußt⸗ ſein troͤſten, ſo iſt es gut fuͤr ſie, aber wahrſcheinlich wird ſie doch ſtets von der bittern Ueberzeugung gepei⸗ nigt werden, daß Andere ſie fuͤr eine zweideutige Perſon anſehen.

Dieſer Schlag, der ſo entſetzlich fuͤr Jede ſein mußte, die auch nur ein gewoͤhnliches Anſehen genoß — was mußte er nicht fuͤr eine Perſon ſein, die daran gewoͤhnt war, ihre Vollkommenheiten ſo laut geprieſen und angebetet zu ſehen.

Wir erzaͤhlten, daß Lilia ihre roſenfarbenen Fin⸗ gernaͤgel zerbiß. Wir muͤſſen leider hinzufuͤgen, daß ſie ihr goldenes Seidenhaar zerraufte und nahe daran zu ſein ſchien, ihr ganzes Sein und Weſen zu vernich⸗ ten, als ſie am Abend des andern Tages folgenden Brief von ihrem Gatten erhielt:

„Veraͤchtliches Weib, welches ſich ſtellte, als ob Du Deines Gatten Verbrechen beweinteſt— dieſes Verbrechen, welches Deine ſtrenge Sittlichkeit nicht ver⸗ zeihen konnte— waͤhrend Du es zum Hebel Deiner eigenen Zwecke henutzteſt und waͤhrend Du ſelbſt tau⸗ ſend, tauſendmal verbrecheriſcher warſt!

„Weshalb hat die Sprache keine Worte, die bitter und vernichtend genug waͤren, um ſie auf Dich anzu⸗ wenden?