Teil eines Werkes 
7.-9. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

t habe!

r dieſer die Ur⸗ ier ein⸗ rkaufte, Kauf⸗ ußeror⸗

Land⸗

Raſerei, davon Raͤth⸗ rathen. J inſo⸗ m Fle⸗ dt auf⸗ le dieſe

, ſetzte

Erzaͤh⸗ he des t, ſich

er An⸗

Das geheimnißvolle Doppelleben des Mannes in Stockholm und das galante Abenteuer des Poeten mit der Muſe Anima waren ganz und gar unbekannte Dinge, die nicht einmal zur Kenntniß des Propſtes und des Landrichters gekommen waren.

Man denke ſich alſo die Wirkung der Bombe, welche durch und mit dem Erſcheinen der kranken Frau bei dem Stadtarzte niederſchlug und alle vier Plauder⸗ viertel der Stadt in Brand ſteckte.

Wer geſehen und gefuͤhlt hat, mit welcher Gierig⸗ keit die Bewohner gewiſſer kleiner Staͤdte— durchaus nicht aller— ſich uͤber das ſchnell entſchleierte Ge⸗ heimniß herwerfen, welches das Verdammungsurtheil eines Mitmenſchen in ſich traͤgt oder in ſich zu tragen ſcheint— wer geſehen hat, mit welchem infernaliſchen Scharfſinn ſie jeden einzelnen Theil dieſes Geheimniſſes auslegen und ſo zu dehnen, drehen und wenden wiſſen, daß es verdoppelt, verſieben⸗, ja, verhundertfacht wird, wer alles dies geſehen und gehoͤrt, oder— noch mehr — wer ſich ſelbſt einmal in einem ſolchen Netze gefan⸗ gen hat— der wird einſehen, wie die Menſchen in un⸗ ſerer Stadt ſich uͤber dieſen ungeheuer guten Biſſen herwerfen mußten, der ihnen aus einer eigenen Rich⸗ tung zugeflogen kam, wo ſie es gar nicht ahnen konnten.

Alſo war es dieſes Tugendmuſter, dieſe Heilige, dieſe reine, engelgleiche Sylphide, welche ihren Gatten betrogen und ihn um eines Liebhabers willen verlaſſen,