laͤngſt erſehnten Vergnuͤgens ſo lange beraubt habe! Aber von nun an...“ u. ſ. w. u. ſ. w.
Was aber war denn die Urſache zu aller dieſer neu aufbluͤhenden Freundſchafte Was war die Ur⸗ ſache, daß der Kaufmann im Marktflecken in einer ein⸗ zigen Woche den ganzen Kaffee und Zucker verkaufte, der auf ſechs Monate berechnet war und daß die Kauf⸗ leute in der Stadt betheuerten, daß ſie einen außeror⸗ dentlichen Jahrmarkt gemacht haͤtten?
Und ein wahrer Jahrmarkt war die ganze Land⸗ ſtraße zwiſchen den beiden Ortſchaften.
Es herrſchte auf einmal eine ordentliche Raſerei, eine Manie, einander zu beſuchen und der Grund davon war der, daß man endlich die Aufloͤſung zu dem Raͤth⸗ ſel gefunden hatte, an welchem man ſo lange gerathen.
Ungluͤcklicherweiſe aber war die Aufloͤſung inſo⸗ fern eine doppelte, als die eine Haͤlfte ſich in dem Fle⸗ cken befand, waͤhrend die andere ſich in der Stadt auf⸗ hielt und dies war der Grund, weshalb man alle dieſe
iſen hin und her machen mußte.
Was man an dem einen Orte buchſtabirte, ſetzte man an dem andern zuſammen.
Es iſt ſchon in der Einleitung zu dieſer Erzaͤh⸗ lung erwaͤhnt worden, daß Niemand die Urſache des Entſchluſſes ahnte, den Frau Lilia Thurné gefaßt, ſich von ihrem Manne zu trennen, aber daß Alle der An⸗ ſicht waren, ſie habe recht.


