Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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Seele Sie, s ich

meine öt ein eihen! natuͤr⸗ Ich

und giren

nerin 8 ge⸗ haͤfti⸗

einer it fuͤr chtem Hand einzi⸗ Sie, leiben

zeihen ppaͤt.

Ja, Sie moͤgen vonarrangiren ſagen, was Sie wollen, ſo wuͤrde die Welt doch in dieſe ungluͤckli⸗ chen Geheimniſſe eingeweiht werden, und da ich den Schimpf nicht bekannt werden laſſen will, den Philipp mir angethan, ſo kann ich noch viel weniger ihn be⸗ ſchimpfen wollen. Alſo zum letzten Male: es iſt un⸗ moͤglich!

Nun, ſo nennen Sie Ihren Ausweg es ſchien mir, als ob Sie auf einen ſolchen anſpielten?

Schwoͤren Sie, daß Sie mich niemals verrathen wollen? 3 Ich verſpreche es bei meiner Ehre, aber außer dieſer Verſchwiegenheit mache ich mich zu nichts ver⸗ bindlich! 8

Nun wohl!... in dieſem Augenblick ging eine unheimliche Verwandlung uͤber das Antlitz der jungen Frau alles Engelgleiche darin verſchwand und machte Raum fuͤr einen verzweifelnden, hoͤhnenden Kampf.

Man ſah, daß boͤſe Maͤchte ſich um ihre Seele ſtritten, daß dieſe immer mehr und mehr unterlag, und daß auf ihrer von Schweißtropfen befeuchteten Stirn eine eiskalte Entſchloſſenheit ſich geſtaltete...nun wohl, wiederholte ſie keuchend,Sie wollen ja viel thun, um die geſchiedene Frau zu ſchonen... mit ei⸗ nem Worte Alles, ohne fuͤr ihren Mitſchuldigen zu gelten? Allerdings!