Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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lia's Augen und dieſer Blitz ſchien in die innerſte Seele des jungen Arztes dringen zu wollen.Schwoͤren Sie, ſagte ſie,daß Sie niemals verrathen wollen, was ich Ihnen anvertraut!

Bevor Sie dieſe aͤußerſte Buͤrgſchaft fuͤr meine Verſchwiegenheit begehren, ſo bedenken Sie, ob nicht ein Mann lekt, der edel genug iſt, Ihnen zu verzeihen! Sie hoͤrten ihn ſo eben, und mir ſcheint nichts natuͤr⸗ licher, als daß Sie morgen zu ſeinen Fuͤßen liegen. Ich ſtehe dafuͤr, daß er Sie wieder aufnehmen wird und dann gibt es nichts mehr, was ſich nicht arrangiren ließe.

Was? Ich ſoll wie eine bußfertige Suͤnderin zu ſeinen Juͤßen liegen? Er ſollte ſeine Schuld als ge⸗ tilgt anſehen und ſich blos mit der meinigen beſchaͤfti⸗ gen! Alles, nur nicht dies!

Erinnern Sie ſich gleichwohl, daß Sie in einer großen, ja in einer unermeßlichen Verantwortlichkeit fuͤr das ſtehen, was Sie jetzt in blindem und thoͤrichtem Hochmuth und aus verletzter Eigenliebe von der Hand weiſen. Lilia, ich ſage Ihnen, wenn Sie dieſen einzi⸗ gen, ehrlichen Ausweg verſchmaͤhen, ſo verdienen Sie, bei Gott, alles das, was wahrſcheinlich nicht ausbleiben wird. 3

Nein, nein, auch wenn ich Philipp verzeihen koͤnnte, was ich niemals kann, ſo iſt es doch zu ſpaͤt. Zu ſpaͤt?

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