Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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erſten Theil der Frage betrifft, ſo finde ich es unmoͤglich, denſelben auf mehr als eine Weiſe zu beantworten. Und auf welche? Daß, wir moͤgen nun mit gewiſſen, vorzugswei⸗ ſen Organen zum Guten oder Boͤſen im Voraus aus⸗ geruͤſtet ſein oder nicht, es doch unſere Pflicht gegen

uns ſelbſt iſt, uns nicht durch den gefaͤhrlichen Gedan⸗

ken irre zu leiten, daß wir einer beſtimmten Macht ge⸗ horchen... denn laͤßt ſich wohl annehmen, daß Gott das Boͤſe wolle?

Aber laͤßt ſich denn auch annehmen, daß er die Weſen, die er ſelbſt zur Reinheit und Gluͤckſeligkeit be⸗ ſtimmt, ſich in Suͤnde und Elend ſtuͤrzen ſieht, ohne daß er ſeine Hand ausſtreckt, um ſie zuruͤckzuhalten? Iſt es ein Genuß fuͤr ihn, ſie verbrecheriſch und leidend zu ſehen, weil er keine Revolution durch dieſe Gemuͤther gehen laͤßt, um jede Seele, die von ihm abfallen wil,, wieder zu ſich zu fuͤhren?

Thut er denn das nicht? fragte Arnold mit ei⸗ nem langen und tiefen Blick, der gleichzeitig ſanft und ſtreng war.Denken Sie nach, Lilia ich bin uͤber⸗ zeugt, daß durch Ihr eigenes Gemuͤth mehr als eine ſolche Revolution gegangen iſt.

Glauben Sie das 2

Ja, ich bin davon uͤberzeugt. Und wenn ich ein Seelenarzt waͤre, anſtaͤtt eines Pflegers des Ebenbildes,

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