Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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ſchaft erweckt, die er anbetete und haßte, ſah er ſie jetzt zu einer ſpaͤten Abendſtunde in ſeinem eigenen Hauſe, aufgeregt, verwirrt, um ſeinen Schutz bittend, ihm ihr Vertrauen aufdringend, ihn der Kaͤlte und des Mangels an Theilnahme anklagend,... wäͤhrend ihre Verklei⸗ dung nur dazu dienen konnte, dieſe Zuſammenkunft noch gefaͤhrlicher zu machen.

Aber Arnold hatte ſich ſo eben von dem Manne dieſer Frau getrennt und wiederholte bei ſich ſelbſt, daß er niemals einen Freund verrathen, niemals wieder auf⸗ hoͤren wolle, ſeine eigene Achtung zu verdienen.

In Folge dieſes ernſten Entſchluſſes ruͤckte er ſei⸗ nen Stuhl einige Schritte zuruͤck.

Lilig war von ihrem eigenen Kampf viel zu ſehr in Anſpruch genommen, um den des Doktors zu be⸗ merken. 3

Sie antworten nicht! hob ſie ungeduldig wieder an.Iſt es nicht gewiß, daß Sie fuͤr mich Alles thun wollen, was in Ihrer Macht ſteht?

Ich werde mein moͤglichſtes thun.

Nun wohl, mein Freund, ich bedarf es, daß Sie Wort halten. Denn merken Sie wohl, es iſt ein un⸗ ausſprechlich ſchmerzliches und demuͤthigendes Be⸗ kenntniß, welches ich ablegen will.

Bei dieſen Worten ſprang Arnold auf.

Es war ihm ſchon gelungen, die Betaͤubung von ſich abzuſchuͤtteln, die ihn einige Augenblicke lang um⸗