Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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Nein! Ich habe es Ihnen ja geſagt nie⸗ mals!

Niemals?

Es kann nicht geſchehen, es darf nicht geſchehen und wird nicht geſchehen... aber ich haͤtte eben jetzt mit ihm ſterben wollen, denn großer Gott, ich bin ſo ungluͤcklich!

Ich bitte Sie, Lilia, ſammeln Sie Ihre Ge⸗ danken, ſuchen Sie diſſen gewaltſamen Gefuͤhlen Feſſeln anzulegen und ſagen Sie mir, was Sie von mir ver⸗ langen? Ich werde es thun, wenn es in meiner Macht ſteht.

Waͤhrend Arnold ſprach, ſuchte er Lilia eine beſſere Lage zu geben und ſetzte ſich dann ſelbſt auf einen Lehnſtuhl neben dem Sopha.

Iſt es wirklich gewiß, Doctor, daß Sie fuͤr mich Alles thun wollen, was in Ihrer Macht ſteht?

Lilig's Thraͤnen verſiegten aühmälis, ihre aufgereg⸗

ten Zuͤge gewannen einen Theil ihrer Jaemon wieder,

ſie neigte ſich nach dem Doctor und ließ ihr kleines, weißes, rundes Kinn auf die wſtaßſhbenen Fingerſpitzen niederſinken.

Arnold ſtieß einen Seufzer aus auch eine Ant⸗

wort. Seine Lage war die eines Verdammten. Allein mit einer Frau, deren Koketterie in ihm

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eine, ſeinem ruhigen Charakter bisher unbekannte Leiden⸗

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