Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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deutend ſeine naͤchtlichen Fahrten unter dem Fenſter ſeiner un⸗ ſe Dir, beweglichen Gattin ſchilderte, hatte der Doctor mit hieden: ſtummem Entſetzen eine wogende Bewegung an dem e ſorg: Tapetenſchirme wahrgenommen, der die eine Ecke des Zimmers verbarg. ilſo die Innerhalb dieſes abgegrenzten Platzes hatte er ver⸗ gelegen: ſchiedene Todtenſchaͤdel und Gypsabguͤſſe von menſchli⸗ chen Koͤrpern aufgeſtellt, weshalb auch dieſer Ort vor der wie den Beſuchen ſowohl des jungen Herrn Laſſe, als auch unglich, der Jungfer Lisbeth vollkommen ſicher war, denn beide hatten gleich großen Reſpekt vor den Todtenſchaͤdeln und denweißen Geſpenſtern. geſehenMein armer Philipp ſagte der Doctor mit

uf dem etwas erhobener Stimme, waͤhrend er zugleich ſich ſo ich. wendete, daß Philipp nicht ſeine unaufhoͤrlich wechſelnde

Blaͤſſe und Roͤthe ſehen konnte,Du ſollteſt den aße ſei Muth haben, dieſes Weib, welches Dich ſo mit Fuͤßen b ſt mich getreten, ſich ſelbſt zu uͤberlaſſen. Du ſiehſt wohl ein, en rief! daß ſie weder Deine, noch irgend eines andern redlichen meine V Mannes Liebe verdient.

geſehen.Ich kuͤmmere mich nicht darum, was ſie verdient, m Fen⸗ wenn ich ſie nur wiedergewinnen koͤnnte. ir nichtHa, was ſagſt Du?

lipp zuDaß Du die wahnſinnige Leidenſchaft nicht ver⸗ hlbe des ſtehſt, die mich durchgluͤht und verzehrt... zu gewiſſen

Zeiten verſinke ich wohl in eine Art lebendigen Schlafs, Stimme der mich unvermoͤgend macht, die Groͤße meines Leidens