Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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nen durfte, welche vielleicht hierdurch abgehalten ward eine eben ſo romantiſche, aber gefaͤhrlichere zu ſuchen.

Vielleicht ward Philipp auch dadurch gereizt, daß er zwei Poſttage vergebens einen Brief von ſeiner Gat⸗ tin erwartete. Und noch ein Grund: er hatte an dem⸗ ſelben Mittag, nach welchem der Beſchluß gefaßt und ausgefuͤhrt ward, etwas mehr als gewoͤhnlich ge⸗ trunken.

Es iſt nicht nothwendig, hier den Brief ſelbſt mitzutheilen, ſondern es wird hinreichen, wenn wir er⸗ waͤhnen, daß dieſer einen weit feurigeren Charakter hatte, als Philipp ſelbſt ahnete und daß er die drin⸗ gendſte Bitte um eine Zuſammenkunft enthielt... gerade das, was er beim Beginn des Briefes ſich vor⸗ genommen hatte, durchaus nicht zu verlangen

„Was denken Sie?“ ſchrieb ſeine Freundin, deren Antwort diesmal nicht ganz ſo lange dauerte, als das erſte Mal,„was denken Sie— eine Zuſammenkunft? Bei dem bloßen Gedanken daran wird meine Seele von Entſetzen ergriffen. Aber hoͤren Sie— in vier⸗ zehn Tagen verreiſ't mein Mann und dann— dann werden wir ſehen.“

Dieſer Brief ſchloß mit dem ſchon fruͤher erwaͤhn⸗ ten Rathe von Philipps Muſe.