Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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Huldigung an das Hausmaͤdchen bei dem amerikani⸗ ſchen Geſandten, beſtellt war.

Und mehr als dies Alles, der Poet und die Poetin delectirten ſich zu Mittag an Rebhuͤhnern und Port⸗ wein, wozu noch ferner— es gereichte dies dem Na— menstagsbriefe zur Ehre— ein Deſſert kam. Aber es war dies auch ein Huldigungsbrief, deſſengleichen noch kein Barbierlehrling ſeiner Auserwaͤhlten uͤber⸗ reicht hatte.

Aber den folgenden Tag fuͤhlte ſich Philipp, ob⸗ ſchon auch an dieſem geſchmauſ't ward, in ſeiner kleinen Wohnung noch weniger behaglich.

Er hatte keine eigentliche Phantaſie mehr, denn alle ſeine Denkkraft drehte ſich um die Unbekannte, die bei ihrem Schweigen beharrte.

Und da jetzt einige von Philipps Jugendfreunden zufaͤllig ſeine andere Wohnung erfahren hatten und la⸗ chend verlangten, in dieſes Heiligthum eingefuͤhrt zu werden, ſo hatte dieſes ſeinen vorzuͤglichen Reiz verloren.

Er hatte hier zu viel ſelige und qualvolle Stunden bei der Erinnerung an ſeine einzige Liebe genoſſen, als daß er dieſe Erinnerung dadurch haͤtte entweihen ſollen, daß er in dieſem Zimmer andere Scherze zuließe, als die unſchuldigen, welche zwiſchen ihm und ſeiner Auf⸗ waͤrterin vorkamen.

Er bezog daher wieder ſeine Wohnung im Norden. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß die Malmelin vor⸗