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hier etwas beim Auskehren faͤnde, was nach meiner Meinung wohl ein Rebhuhn werth iſt, ſo...
„Was, Madame Malmelin, Sie nehmen wohl meine Poeſien und ſetzen Sie in die Liebesbriefe der Maͤgde und Geſellen?“
„Nun, ſehen Sie, Herr Philipp, ich ſollte meinen, daß die Liebe des einen eben ſo gut ſein kann, wie die des andern! Ich bin aus guter Familie, Gott ſei Dank und obſchon der ſelige Malmelin blos als Geſelle Porzellan kittete, ſo...“
„Ich ſchwoͤre bei allen Maͤchten uͤber und unter der Erde, daß ich das Andenken des achtungswerthen Porzellankitters verehre, aber.. 6
„Na, mein lieber Herr, ich ſchlage vor, wir laſſen das gut ſein, denn
So gut ich mich auch als Wirthin benommen,
So laß ich doch nichts auf ſeine Aſche kommen!“
Die Malmelin laͤchelte ſelbſtvergnuͤgt daruͤber, daß ſie den Streit mit dieſem improviſirten Vers ge⸗ ſchloſſen hatte, der den hoffaͤrtigen Poeten zu Boden ſchmettern mußte.
Philipp war aber nicht blos niedergeſchmettert, ſon⸗ dern ſo entzuͤckt, daß er zur vollkommenen Verſoͤhnung ſich erbot, Madame Malmelin an einem Namenstags⸗ briefe zu helfen, den ſie gerade jetzt„in der Maches hatte und dieſer Brief ſollte ſehr brillant ausfallen, weil er von einem eleganten Barbierlehrling, als deſſen erſte


