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Norne ihm vorſetzte, ein Fruͤhſtuͤck, welches aus gebra⸗ tenem Hering und Kartoffeln in der Schaale beſtand.
„Madame Malmelin,“ ſagte Philipp mit einer ge⸗ wiſſen Feierlichkeit,„ich glaube, daß wir, da ich dies⸗ mal die ganze Woche dableibe, einige kleine Veraͤnderun⸗ gen in unſerm Haushalte treffen koͤnnten.“
„Das iſt ja ſchon geſchehen, da das Fruͤhſtuͤck ein⸗ gefuͤhrt worden iſt.“
„Allerdings... aber...“*
„Fruͤher aß ja der Herr blos des Mittags und manchmal des Abends... aber vielleicht iſt Herr Phi⸗ lipp ſeiner Koſt uͤberdruſſig
„Ach nein, das gerade nicht... das heißt, ich glaube, daß ich meinen Hang, den Dichter im Dachſtuͤb⸗ chen, zu ſpielen, etwas zu weit getrieben habe... mancher Dichter lebt beſſer, mancher auch ſchlechter— und mit einem Worte...“
„Nun, Herr Philipp?“
„Nun, meine liebe Madame Norna, ich glaube, daß ich eben ſo gut bei einem Rebhuhn und einer Flaſche Portwein zu dichten verſuchen kann, als bei Laugenfiſch und gruͤnen Erbſen— was ſagen Sie dazu?“
„Sa, ich kann meiner Treu in dieſer Beziehung weder atz⸗ noch zurathen, denn ich dichte meiſt bei Waſ⸗ ſer und Kartoffeln. Aber deswegen geht es auch nicht immer ſo ganz gut und wenn ich nicht dann und wann


