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Noch einmal muͤſſen wir zu unſerm Leidweſen mittheilen, daß Philipp bei der genannten Gelegenheit total vergaß, daß er ein verheiratheter Mann war, um ausſchließlich eingedenk zu ſein, daß er Poet war.
Denn dieſer war es, welchem ein weibliches We⸗ ſen— ohne Zweifel die Tochter der Schoͤnheit und der Anmuth— ſeine Huldigung darbrachte.
Wie genau mußte nicht inzwiſchen dieſes weib⸗ liche Weſen ſich von Allem unterrichtet haben, da ſie ihr Briefchen in ein Couvert an Madame Malmelin einge⸗ ſchloſſen und auf die Adreſſe in ſeinem Logis in Suͤ⸗ dermalm“ geſchrieben hatte, woraus hervorging, daß ſie wußte, daß Philipp auch eins auf Nordermalm hatte.
Naturlich war dieſe roſenfarbene Botſchaft viel zu heilig, als daß ſie im Beiſein der Malmelin haͤtte ge⸗ oͤffnet werden koͤnnen.
Philipp legte das Briefchen blos vor ſich hin.
Sodann erhoͤhte er den Genuß der Neugierde da⸗ durch, daß er ſich ausfuͤhrlich nach den bei ſeiner Norne eingegangenen Beſtellungen erkundigte. Und erſt als die ehrliche Frau wenigſtens von der Haͤlfte dieſer Lie⸗ besbriefe Rechenſchaft gegeben, die ſie in Verſen und in Proſa verfaßt und nachdem er ſie endlich entlaſſen, erſt dann faßten ſeine Haͤnde das kleine Briefchen, wel⸗
ches ſchon aus der Ferne ihm faſt die Finger ver⸗ brannte. Die Malmelin, die von guter Familie war und
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