Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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17.

Der Poet und ſeine anonyme Göttin.

„Aber ſo machen Sie doch auf, liebes Herzchen, ich habe noch mehr als Kaffee fuͤr Sie.“

„Ich mag keine Zwiebacke,“ murmelte Philipp.

„Wer ſpricht denn von Zwiebacken! Sehen Sie doch her, ein kleines, roſenrothes Billet mit goldenem Rande, welches bis an das andere Ende des Zimmers den feinſten Roſenduft verbreitet. Es hat acht Tage hier gelegen und gewartet und kam in einem Briefe an mich, in welchem letzteren aber kein Wort ſtand.“

Philipp— wir beklagen die Heftigkeit der Bewe⸗ gungen des Ehemannes— riß mit unglaublicher Haſt das kleine, geheimnißvolle Briefchen an ſich, welches die einfache Aufſchrift fuͤhrte:

„An den Dichter Alexis in ſeinem Logis auf Suͤdermalm.“ Ein Gerücht. II. 3 2