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„Na, Gott ſei gedankt... Herr Philipp“— ſie hatte Erlaubniß, ſich dieſer vertraulichen Benennung zu bedienen—„ſind Sie denn endlich da! Was haben Sie nur gedacht... ich habe ſchon eine ganze Klafter Holz verfeuert und Sie kamen immer nicht nach Hauſe.“
„Schelten Sie mich nicht, Mutter; ich habe meine großen, großen Hinderniſſe gehabt.“
Und er klopfte Madame Malmelin derb auf die ſchmalen Achſeln, die in dem duͤnnen, ausgewaſchenen Baumwollenſhawl noch hagerer ausſahen.
Es war Gottes Gnade, daß Madame Malmelin mehr von ihrem Ruhm, als von ihren Einkuͤnften lebte.
„Wiſſen Sie denn was, Herr Philipp... aber um Gottes willen ſtoßen Sie mir nicht die Terrine dort her⸗ unter... wiſſen Sie was?“
„Es kommt darauf an, wovon es etwas zu wiſſen giebt.“
„Nun, weiter nichts, als daß ich kein Wort mehr von der ganzen Ge ſchichte von dem armen Studenten glaube, der das ganze Jahr durch ſeine Unterrichtsſtun⸗ den in Anſpruch genommen iſt, bis auf die Tage, wo er ſich wegſtehlen kann, um in ſeinem Dachſtuͤbchen ſich ſelbſt zu leben.“
„Aber, meine vortreffliche Madame Malmelin, ſollte ich nicht erſt einigermaßen zu mir kommen duͤrfen, bevor wir uns in ſo weitlaͤufige Abhandlungen vertie⸗


