hlitten Suͤder⸗
alichen teſten racht⸗ dun⸗ trepp⸗ kleine r Be⸗ en zu finden
blos
Bo⸗ ganz
iegen, blitten einen vaͤhn⸗ ewiſſe
arem,
ungs⸗ vielen
7
Jahren, nachdem ſie Witwe des beruͤhmteſten und ge⸗ ſuchteſten Porzellankitters in der Stadt Stockholm ge⸗ worden, ihr Dachſtuͤbchen in dieſem Hauſe hatte. Und es hatte ſich fuͤr Philipp ſo ſchoͤn getroffen, daß er das ſeine neben dem dieſer vortrefflichen Dame bekommen.
Madame Malmelin lebte von einem Handwerk eigner Art, welches ſie, ſie, die, nachdem was ſie ſelbſt zu verſtehen gab, angeborenes Genie beſaß, bis zu einer wirklichen Kunſt ausgebildet hatte.
Um aber dieſes Handwerk zu verſtehen, muͤſſen wir einen fluͤchtigen Blick zuruͤck auf Madame Malme⸗ lins Ahnen werfen.
Ihr Vater, der von Profeſſion ein Stubenmaler war, hatte oft die Neigung der Tochter zu ſeinem Hand⸗ werk benutzt und ſich von ihr oft beim Anſtreichen hel⸗ fen laſſen.
Aber die kleine Johanna, die es bald uͤberdruͤſſig ward, blos eine Farbe auf einmal zu ſehen, begann erſt, ſich mit dem Marmoriren und dann mit allen Arten Schattirungen vertraut zu machen, bis ſie endlich Luſt bekam, auf Papier die bewundernswuͤrdigſten Blumen⸗ ſtraͤuße, Sonnen und Sterne zu pinſeln.
Ihr Ruf ward bald unter den Jungfrauen der Nachbarſchaft bekannt, verbreitete ſich ſpaͤter unter Kut⸗ ſchern, Bedienten und Lehrjungen, ja ſogar unter ver⸗ ſchiedenen Geſellen und man begann, bei ihr gemalte Briefe zu beſtellen, auf welche ſpaͤter Liebesqualen,


