Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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dem der Nachtſack gepackt worden in den Schlitten ſteigen und die lange Reiſe von Nord⸗ nach Suͤder⸗ malm antreten.

Der Schlitten hielt vor einem jener eigenthuͤmlichen Haͤuſer, welche von der einen Seite den eleganteſten Eingang von der Straße aus haben, wo ſich drei pracht⸗ volle Etagen zeigen, die aber, wenn man uͤber die dun⸗ keln Gaͤnge geht, auf der andern Seite nicht blos trepp⸗ ab fuͤhren, ſondern uns auch uͤber verſchiedene kleine Hoͤfe paſſiren laſſen, bis wir endlich, nach unſerer Be⸗ rechnung, von einer furchtbaren Hoͤhe herabſehen zu muͤſſen gglauben. Wenn wir aber hinausſehen, finden wir, daß wir eine hochgelegene Nebengaſſe von blos einigen Ellen Breite vor dem Fenſter haben.

Das Haus, welches auf dieſem anſteigenden Bo⸗ den gebaut worden, machte an und fuͤr ſich einen ganz großen Berg aus.

Philipp war von der vornehmen Seite abgeſtiegen, aber nachdem er ſelbſt ſeine Sachen aus dem Schlitten genommen, begab er ſich mit dem Nachtſack in der einen Hand und der Schatulle unter dem Arm, die erwaͤhn⸗ ten Treppen hinauf und pochte endlich an eine gewiſſe Thuͤr in dem dunkeln Gange.

Eine Frau von mittlern Jahren und ehrbarem, ſehr geſundem Ausſehen kam und öffnete.

Es war Philipps Aufwaͤrterin, die hoͤchſt achtungs⸗ werthe Madame Johanna Malmelin, die ſeit vielen