Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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Wie man glaubt? wiederholte Lilia in einem unwahrſcheinlichen Tone des Vorwurfs.

Ich ſagte daſſelbe und nun ſcheint es ja, als ob Philipp erkannt habe, daß ſowohl ich, als alle anderen Leute recht hatten.

Und inzwiſchen... hob Lilia zoͤgernd wie⸗ der an.

Der Doctor ſah gerade vor ſich hin in das Feuer, ohne zu thun, als ob er wuͤßte, was dieſes Stocken der ſchoͤnen Frau zu bedeuten haben ſollte.

... inzwiſchen ſieht es jetzt aus, als ob der Doctor nicht Luſt haͤtte, denſelben Satz wieder zu ver⸗ theidigen, im Fall Philipp von Neuem in denſelben Zweifel verfiele; habe ich recht?

Fuͤrwahr, es iſt ein wahres Spruͤchwort, daß der Zweifel anſteckt.

Und das ſagt der Herr Doctor zu mir?

Lilia brach in ein lautes Gelaͤchter aus.

Warum nicht, da es nicht zum Scherze geſchieht! Ich wuͤrde es fuͤr ein großes Unrecht anſehen, uͤber ei⸗ nen Gegenſtand zu ſcherzen, der Philipps innerſtes Le⸗ ben beruͤhrt.

Ach, dieſen gelehrten, docirenden Ton kann ich durchaus nicht leiden und noch weniger dieſe Miene von Gott weiß was. Nein, mein lieber Doctor, ſehen Sie weniger ſchwerfaͤllig aus, wenn wir mit einander ſprechen ſollen!

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