Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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Du Dich freiwillig von mir abwendeſt, ſo habe ich kein Recht, Andere anzuklagen.

Du fuͤhrſt jetzt eine recht pikante Sprache.

Ich fuͤhre die Sprache, die ich denke.

Du uͤberlaͤſſeſt alſo Deine Frau ſich ſelbſt, mit der Mittheilung, daß Du nicht mehr eiferſuͤchtig biſt und vielleicht erwarteſt Du von mir eine aͤhnliche Erklaͤrung?

Ich uͤberlaſſe Dich Deiner eigenen Ehre und glaube Dich hinreichend zu kennen, um fuͤr die mei⸗ nige niemals etwas zu fuͤrchten zu brauchen.

Das iſt Alles gut und ſchoͤn man kennt ſchon die Redensarten der Maͤnner in dieſer Beziehung. Aber ich frage, ob Du von mir daſſelbe unbegrenzte Ver⸗ trauen erwarteſt, welches Du gegen mich zu zeigen fuͤr angemeſſen findeſt?

Philipp laͤchelte. Ein Schimmer von Seligkeit, von Hoffnung bewegte ſein Herz, aber er huͤtete ſich wohl, ſich dieſe Bewegung merken zu laſſenz im Gegen⸗ theil nahm er einen Ton und eine Miene vollkommener Sorgloſigkeit an.

Die Maͤnner, mein Engel, haben nicht dieſelben Geſetze, wie die Frauen. Recht oder unrecht, die Welt iſt gegen ſie nachſichtiger.

Dieſer Scherz, der erſte, den Philipp ſich jemals auf dieſe Weiſe erlaubt, ward von Lilia nicht auf die⸗ ſelbe Weiſe aufgenommen.

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