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kleinen Dachſtuͤbchen, vier Treppen hoch, wohnte der Dichter in der duͤrftigſten Umgebung.
Das kleine Stuͤbchen war mit folgendem Geraͤth verſehen: einem ſchwarzen Schreibtiſch von altem, ab⸗ genutztem Ausſehen, aber mit einer Menge Manuſcripten bedeckt, an deren Seiten ſich eine Dintenflaſche, ein halbes Dutzend Dintenfaͤſſer, eine Waſſerflaſche und verſchiedene Baͤnde Gedichte von einem gewiſſen Pſeu⸗ donymus vertraulich anſchloſſen. Eine armſelige Ko⸗ mode, zwei mit Leder beſchlagene Stuͤhle und ein ein⸗ faches Sopha machten das weitere Meublement des Poeten aus, welches endlich durch einen Buͤcherſchrank vervollſtaͤndigt ward, uͤber welchem drei Grazien in Gyps Wache hielten und daneben ſtand ein kleiner Schenk⸗ ſchrank, der in ſeiner dunkeln Hoͤhle einige Flaſchen je⸗ nes hochgeſchaͤtzten Getraͤnkes barg, welches, der Sage nach, die poetiſche Nachtwache eines manchen großen Mannes belebt haben ſoll. Da aber unſer Held kein großer Mann war, ſo ward der Schrank des Abends geoͤffnet und nicht des Nachts.
Dieſe Freiſtatt war es, in welcher Philipp drei Tage der Woche ſich einbildete, wie ſonſt, bald der alte, heitere, ſorgloſe Student zu ſein, bald der mit den Ue⸗ beln der Armuth muthig kaͤmpfende Poet, der von einem undankbaren Publikum vergebens das Bischen
Beifall begehrt, welches unumgaͤnglich nothwendig iſt,


